Die landläufige Meinung ist, dass die Frau in die Küche an den Herd und der Mann an seinen Arbeitsplatz gehört. Beobachtet man aber mal einen Mann in der Küche, kann Frau noch viel lernen.
Eine Hausfrau geht beim Kochen folgendermaßen vor: Das Rezept ist bekannt. Die Gewürze und sonstige Zutaten werden erst mal bereitgestellt. Das, was am längsten gegart werden muss, wird zuerst vorbereitet. Zwischendurch werden die benutzten Gegenstände gespült.
Beim Würzen ist Frau vorsichtig. Erst mal ein wenig salzen und pfeffern. Nachwürzen kann man immer noch. Ist das Essen dann fertig, sieht die Küche nach einer halben Stunde sauber und ordentlich aus.
Ein „Hausmann“ geht dagegen ganz anders vor: Zuerst weiß er noch gar nicht, was er denn jetzt mal kochen soll. Deshalb entstehen die tollsten Gerichte. Irgendwas liegt immer im Kühlschrank rum, dies wird kombiniert mit den verschiedensten Gemüsearten, Gewürzen und was die Schränke sonst noch hergeben.
Vor allen Dingen beim Würzen muss man einen Mann beobachten. Er öffnet den Schrank und nimmt wahllos sämtliche Gewürze heraus, außerdem benutzt er grundsätzlich die Seite mit der großen Öffnung. Nach dem Motto „Klotzen, nicht kleckern“.
Als Frau stehen einem die Haare zu Berge, wenn man diesen bunten Gewürzberg sieht, der sich auf dem undefinierbaren Pfanneninhalt auftürmt.
Danach wird dreimal umgerührt (nicht abgeschmeckt) und das Wort „Fertig“ bedeutet, dass wir jetzt essen können. Da man als Frau ja diplomatisch ist, denkt man: „Na ja, egal wie es schmeckt, er hat es halt probiert“. Nach dem ersten Bissen muss man jedoch sein ganzes Weltbild über den Haufen werfen. Wie kommt es, dass dieses Gericht so viel geschmackvoller und delikater ist, als das, was man jeden Tag mit Arbeit und Mühe hergestellt hat? Weil ein Hausmann halt selbstbewusster an alles herangeht und nicht so vorsichtig ist, wie eine Hausfrau.
Das Kochen und Backen könnte so schön sein, wenn der nervige Abwasch nicht wäre. Dank der Spülmaschine wird einem ein großer Teil erspart, doch es gibt immer wieder Sachen, die man mit der Hand spülen muss.
Und man glaubt gar nicht, wie unterschiedlich man den Abwasch verrichten kann.
Wir haben gelernt, dass man Wasser mit einem Schuss Spülmittel in das Becken oder eine Schüssel gibt, dann zuerst die Gläser, das Geschirr, das Besteck und danach die Töpfe spült.
Danach wird alles abgetrocknet und weggeräumt.
Ich war total erstaunt, als ich meiner griechischen Freundin beim Abwasch helfen wollte.
Es fängt schon damit an, dass es nicht nur ein kleines Spülbecken, sondern zwei große gibt.
Zuerst wird das Geschirr in dem linken Becken grob abgespült. Dann nimmt man einen kleinen Schwamm, macht ihn nass, gibt ein paar Tropfen Spülmittel darauf und dann wird Teil für Teil mit dem Schwamm bearbeitet, bis jede Stelle mit Schaum überzogen ist.
Da die Becken extrem groß sind, passt fast immer der gesamte Abwasch hinein.
Nun steht also alles eingeschäumt im linken Waschbecken. Jetzt dreht man das Wasser auf, ungefähr die gleiche Temperatur wie wir abwaschen.
Dann wird jedes Teil gründlich mit Wasser abgespült. Gründlich bedeutet, es darf kein Fleckchen Spülmittel oder Schaum mehr zu sehen sein.
Danach wird alles im rechten Spülbecken gestapelt. Dort lässt man das Geschirr fast trocken werden und räumt es dann in die Schränke.
Als ich meiner Freundin erklärte, wie bei uns der Abwasch gemacht wird, war sie ganz entsetzt. Dann wäre nach dem Abtrocknen doch das Spülmittel nicht richtig abgespült und wenn man das Geschirr benutzt, würde man krank. Na ja, die Erklärung hat mich nicht so richtig von ihrer Spülweise überzeugt. Aber angewöhnt habe ich sie mir mittlerweile auch.
Für mich als Kind war es immer ein aufregendes Erlebnis, wenn wir meine Oma in der damaligen DDR besuchten. Allein die ganze Fahrt, die Nervosität der Eltern und die Vorfreude, wenn man daran dachte, wie alle vor der Tür stehen würden und die ganze Familie vor Freude weinen würde über das Wiedersehen.
Wir wurden die gesamte Zeit, die wir dort verbrachten, von vorne bis hinten verwöhnt. Das deftigste Essen wurde aufgetischt, wir Kinder konnten mit Opa auf den Hof gehen und Hühnereier einsammeln. Es war einfach irgendwie anders, als zu Hause.
Am liebsten habe ich mich in der Küche aufgehalten.
Wenn man die Wohnung betrat, ging man von dem langen Flur rechts und links in die einzelnen Zimmer des Hauses. Man musste erst eine kleine Stufe hoch und wieder runter.
Links neben der Tür, wenn man zur Küche hineinkam, befand sich ein alter großer Gasherd.
Daneben an der Wand war ein viereckiges Waschbecken. An dem Wasserhahn, der etwas weiter oben aus der Wand kam, war ein kleiner roter Gummischlauch befestigt, damit das Wasser nicht von so weit oben in das Waschbecken spritzte. In diesem Becken wurde gespült. Dafür musste man erst auf dem Herd in einem Topf das Wasser heiß machen. Neben dem Waschbecken befand sich ein großer Tisch, auf dem viele Tontöpfe standen. Alle waren mit irgendwas, das man zum Kochen brauchte, gefüllt.
Gegenüber der Tür waren zwei kleine Fensterchen, durch die man auf die roten Dächer der umliegenden Häuser schauen konnte. Vor dem Fenster saß meistens Morle, der schwarz-weiße Kater meiner Oma. An der rechten Wand befand sich ein uralter Küchenschrank, beige-braun mit Glasscheiben. In der Mitte stand ein großer Tisch mit Stühlen.
Diese Küche ist für mich auch heute noch der Inbegriff von „zu Hause“.
Irgendwie ist der Kühlschrank für alle Mitglieder der Familie ein geheimnisvoller Ort, an dem sich wahre Schätze befinden.
Kinder benutzen ihn gerne als Zweitfernseher. Sie können stundenlang vor dem geöffneten Kühlschrank stehen und hineinstarren. Wenn man sie fragt, was sie denn eigentlich suchen, zucken sie mit den Schultern, schauen einen verständnislos an und starren weiter.
Auch Erklärungsversuche, dass zuviel Strom vergeudet wird und die leckeren Sachen warm werden und verderben, scheitern. Es hilft nur ein rigoroses Schließen der Tür.
Was man auch immer wieder beobachten kann: Da hat man frische Wurst oder gebratene Hähnchenschenkel in den Kühlschrank gelegt, fein säuberlich in Plastikdosen untergebracht und findet beides angenagt hinter einem Tetrapack Milch, leicht angegammelt und ungenießbar. Wie macht man es der Familie klar, dass so ein Kühlschrank nur funktionieren kann, wenn sich alle an bestimmte Regeln halten?
Mit dem Versuch, einen Zettel an den Kühlschrank zu kleben, auf dem einige Regeln zur Benutzung desselben niedergeschrieben waren, bin ich auf totales Unverständnis gestoßen. Die Kinder meinten: „Bei Yannick zu Hause klebt der Stundenplan am Kühlschrank. Und die Mama hat gemalte Bilder von ihm dort aufgeklebt. Was soll der olle Zettel?“
Mein Mann fragte, ob ich jetzt allen Ernstes überall im Haus Regeln zur Benutzung anbringen wollte.
Mir bleibt also nichts weiter übrig, als täglich zu kontrollieren, ob noch alles eingepackt ist und den Kindern nach höchstens zwei Minuten hineinstarren die Tür vor der Nase zuzumachen.
Dass Männer im Kühlschrank nichts finden, ist ein weithin bekanntes Phänomen. In ihrem total zugerümpelten Werkzeugkeller finden sie die kleinste Schraube, aber die Butter im Kühlschrank ist einfach nicht zu finden.
Man muss halt mal die Marmelade zwei Zentimeter zur Seite schieben.
In der Weihnachtszeit, wenn es draußen knackig kalt ist verspürt man wieder die Lust auf einen würzigen Punsch, Glühwein oder andere Leckerheißgetränke.
Am einfachsten bekommt man diese Getränke, wenn man über den Weihnachtsmarkt schlendert. Aber was soll man machen, wenn man spätabends vor dem Fernseher sitzt, alle Geschäfte geschlossen sind und man trotz hochgedrehter Heizung innerlich friert?
Dann muss man versuchen, aus den Zutaten, die die Küche hergibt, einen leckeren Punsch zu zaubern.
Die Möglichkeiten sind gar nicht so gering. Wein hat man eigentlich immer im Haus und sei es nur zum Abschmecken von Soßen.
Und egal, was auch die verschiedenen Punschrezepte vorschreiben, man sollte einfach mal selber ausprobieren, zu welcher Kreativität man fähig ist.
Der Wein muss erhitzt werden, das ist schon so ziemlich der einzige Punkt des Grundrezeptes. Ganz lecker ist der Eierpunsch. Man erhitzt eine Flasche Wein, eigentlich ja Weißwein, aber mit Rotwein klappt das auch. Dann trennt man drei Eier, schlägt das Eiweiß mit einer Prise Salz schaumig und stellt es zur Seite. Das Eigelb mixt man je nach Geschmack mit mehr oder weniger Zucker, auf jeden Fall Vanillezucker, wer mag, noch Zimt oder andere Weihnachtsgewürze. Danach zieht man das Eiweiß unter die Eigelbmasse und rührt dies in den heißen (nicht kochenden) Wein.
Die schaumige Masse setzt sich trotz Rühren oben auf der Flüssigkeit ab. Wenn man also den Punsch servieren möchte, muss man mit einer Schöpfkelle erst den Wein von unten schöpfen und in eine Tasse geben. Darauf setzt man dann den leckeren Weinschaum. Am schönsten sieht es aus, wenn man passende Glühweingläser benutzt.
In einer Küche befinden sich viele Schubladen. Und irgendwie schafft man es auch, diese mit Verstand und System zu befüllen. Da gibt es die Besteckschublade, eine Schublade für diverse Küchenutensilien, wie zum Beispiel Rührbesen, Pfannenwender, Salatbesteck usw.
Eine beinhaltet vielleicht Deckel für Plastikdosen, eine andere wiederum Alufolie und Backpapier.
Aber komischerweise hat man immer eine Schublade, in der sich alles Mögliche und Unmögliche ansammelt.
Wohin mit den Pröbchen, die man im Reformhaus zugesteckt bekommt und den kleinen Verschlußklipps der Gefrierbeutel.
Alles, was sich so auf dem Küchenschrank befindet und für das es im Moment noch keinen festen Platz gibt, kommt in diese Schublade. Irgendwann mal, wenn man sie nicht mehr zubekommt, bleibt einem nichts anderes übrig, als sie aufzuräumen.
Dabei stellt man fest, dass man im Haus nicht die Einzige ist, die diese Schublade als Rumpelkiste benutzt.
Es finden sich leere Batterien (weil man die ja nicht in den Müll werfen darf), angebrochene Hustensaftflaschen (die dürfen auch nicht in den Müll), Pflaster, Murmeln, Büroklammern, Kulis, die nicht mehr schreiben. Gebrauchsanweisungen von Küchengeräten, die man schon längst entsorgt hat, klemmen hinten in der Schublade fest und haben dafür gesorgt, dass man diese jetzt aufräumen muss.
Die ganze Familie wird zu den Sachen, die sich darin befinden, befragt und komischerweise darf außer den leeren Batterien und der abgelaufenen Hustensaftflasche nichts vernichtet werden. Jeder nimmt das, was er reingeworfen hat, wieder an sich, weil er das ja so gut gebrauchen kann. Komischerweise finden sich diese Sachen beim nächsten Aufräumen wieder einträchtig nebeneinander in der Rümpelschublade.
Neulich war ich mal wieder im Einkaufszentrum unterwegs. Eigentlich wollte ich mir nur ein paar neue Schuhe kaufen und auch eine Jacke brauchte ich noch. Aber typisch für mich - ich musste selbstverständlich auch mal wieder im Uhrenladen vorbei. Eigentlich habe ich zwar schon einige schöne Uhren, aber auf eine mehr oder weniger kommt es nun auch wieder nicht an. Ich also rein in das Geschäft. Dort habe ich mich mal wieder so richtig satt gesehen an den tollen Armbanduhren. Besonders toll finde ich ja die Uhren, die kleine Glitzersteinchen im Ziffernblatt haben. Die Armbanduhren, bei welchen man die Armbänder austauschen kann, haben es mir auch angetan. Da hat man nämlich eine Uhr und kann daraus immer wieder eine eigene Kreation zaubern.
Zu meinem Glück oder Unglück - je nachdem wie man das sehen will - hatten sie auch einige solcher Uhren da. Ich hab sie mir mal zeigen lassen. Die Uhr, die mir am besten gefiel, hat ein silbernes Gehäuse. Das finde ich ja sowieso total schick. Auf Gold stehe ich nicht so, das sieht für mich immer so übertrieben aus. Die Uhr war viereckig und hatte ein rundes Ziffernblatt. Mal was ganz anderes - hab ich mir gedacht. Zu dieser Armbanduhr gab es dann noch vier verschiedene Armbänder dazu. Eines war aus schwarzem Leder. Ein Armband war blau, aber nicht zu sehr auffällig. Das dritte Armband war aus weißem Leder und das vierte Armband zur Uhr war einfach der Hammer. Es war silbern, so dass es optisch einfach perfekt zur Uhr an sich passt.
Als ich das gesehen hab, konnte ich einfach nicht anders. Für die Armbanduhr wollten die dann auch noch einen wahnsinnig niedrigen Preis. Also hab ich nicht lange überlegt und einfach zugeschlagen. Ich glaube aber, dass man sowieso nie genug Uhren besitzen kann.
Im Laufe der Jahre sammeln sich in jedem Haushalt massenhaft Rezepte an. Ich bewundere die Frauen, die ein Rezeptebuch oder einen Rezepteordner führen.
Meine Rezeptesammlung sieht folgendermaßen aus.
Das leckere Rezept für den schnellen Blechlebkuchen steht auf einem kleinen gelben Zettel. Das Rezept für Pizzateig auf einem karierten Din à 4 Blatt, wo auf der Rückseite das Rezept für Körnerbrot zu finden ist. Und so geht das immer weiter.
Es existiert also ein Stapel Blätter, Zeitungsausschnitte und kleine Notizzettel, auf denen alle Rezepte vermerkt sind.
Ich habe mir mal die Mühle gemacht und eine Excel-Datei angelegt. Aber irgendwie komme ich damit nicht klar.
Man sollte meinen, wenn man Jahrzehnte lang im Büro arbeitet und dort alles geordnet in Dateien verwaltet, dann müsste man dies auch in seine Küche übertragen können.
Aber irgendwie ist das Arbeiten in Küche und Büro ein himmelweiter Unterschied.
Ob das wohl daran liegt, dass man im Büro mit der linken Hirnhälfte, also der für Ordnung, Logik und sachlichem Handeln arbeitet und in der Küche mit der rechten, also der für Kreativität und Gefühl?
Ich gehe mal davon aus, dass es so ist.
Wenn ich an Lebkuchen denke, stelle ich mir nun mal einen kleinen gelben Zettel vor und bei Pizzateig sehe ich ein kariertes Blatt vor mir.
Was ich aber mittlerweile geschafft habe, die Rezepte befinden sich jetzt alle in einem Ordner, alphabetisch sortiert und zum Teil in Klarsichthüllen. Das hat den Vorteil, dass die Fettflecken nicht die gesamte Schrift verwischen und kein Zettelchen unbemerkt unter dem Schrank verschwinden kann. Aber der Lebkuchen steht immer noch auf dem kleinen gelben Zettel.
Früher spielte sich das ganze Leben in der Küche ab. Na ja, so viel früher war das eigentlich nicht. Ich kann mich noch erinnern, dass das Wohnzimmer so eine Art steriler Raum war.
Wir Kinder durften nur zu Weihnachten oder anderen Festtagen, wie zum Beispiel Geburtstage oder sonstige Familienfeiern ins Wohnzimmer. Und dann hörte man immer: „Pass auf, mach nichts schmutzig. Vorsichtig, damit kein Glas umfällt“.
Daher fühlten wir uns im Wohnzimmer auch nicht so wirklich wohl.
Am schönsten war es immer in der Küche. Irgendwas stand immer auf dem Herd und duftete, Nachbarn, Bekannte, Tanten und Onkel saßen, wenn sie zu Besuch waren, um den Küchentisch und man lauschte als Kind den interessanten Gesprächen.
Wenn mal ein Glas umfiel, gab es kein großes Theater. Es wurde weggewischt und fertig.
Was man auch beobachten konnte, wenn bei Familienfeiern erst alle in der „Guten Stube“ saßen, kam gar keine richtige Stimmung auf. Wenn dann das Essen vorbei war und die Mutter, Tanten und Oma den Tisch abräumten, waren nach kurzer Zeit alle wieder in der Küche versammelt.
Die Frauen machten den Abwasch und die Männer holten ihre Zigarren und Zigaretten hervor, diskutierten über Politik, den Bau einer Grillhütte oder auch die Vorzüge schottischen Whiskys.
Die Frauen tauschten während dem Abwasch Rezepte, Schminktipps und Weisheiten über Kindererziehung aus. Kurz, es war für uns Kinder in der Küche so richtig gemütlich.
Auch heute noch ziehe ich es vor, wenn man zu Besuch ist, ein Schwätzchen in der Küche zu halten und komischerweise versammeln sich nach kurzer Zeit alle Gäste dort, halt alle große Kinder.
Wenn man sich eine neue Küche kaufen möchte, gibt es eine Menge Dinge, auf die man achten sollte.
Es fängt an mit der Oberfläche, sie sollte leicht abzuwischen sein, so dass keine Streifen und Schlieren zu sehen sind. Das Spülbecken und die Ablage sollten nicht zu klein sein. Außerdem benötigt man zwei große Arbeitsplatten. Eine zum Vorbereiten der Nahrungsmittel und eine für die elektrischen Geräte, die ständig in Betrieb sind, wie zum Beispiel Wasserkocher, Kaffeemaschine usw.
Schubladen in allen Größen sind sehr hilfreich. Es ist wesentlich einfacher, Töpfe aus einer großen Schublade zu nehmen, als den gesamten Topfschrank auszuräumen, um an den hintersten Topf zu gelangen.
Heutzutage gibt es in den meisten Küchen ausziehbare Gewürzschränke, die sich neben dem Herd befinden. Das erspart einem das lange Suchen nach einem bestimmten Gewürz.
Ebenso zu empfehlen sind Herdabdeckungen, die eine Vergrößerung der Arbeitsfläche ermöglichen, wenn der Herd nicht in Betrieb ist.
Bei uns ist es üblich, das Geschirr aufeinander im Schrank zu stapeln. Das bedeutet, wenn man einen Dessertteller benötigt, muss man erst die Untertassen hochheben.
In südlichen Ländern sind in den Küchenschränken bereits Ständer eingebaut, die denen ähneln, die wir als Geschirrabtropfständer benutzen.
Man kann also die schräg stehenden Teller ohne irgendetwas wegzuschieben oder hochzuheben einfach aus dem Schrank nehmen.
Der Kühlschrank sollte so integriert sein, dass über dem eingebauten Kühlschrank noch ein kleiner Schrank befindet, in dem man Nahrungsmittel, die einigermaßen kühl gehalten werden müssen, unterbringen kann.
Das Thema Küchenkauf und wie benutzerfreundlich eine Küche sein sollte ist so umfangreich, dass man sich lange Zeit vorher damit befassen sollte. Wenn die Küche mal eingebaut ist, sind nachträgliche Veränderungen mit viel Schmutz und Geld verbunden.