Wie sagte es Giorgio Armani, einer der bedeutendsten Modemacher unserer Zeit, ein Mal so treffend, „Ist ein Kleidungsstück völlig unpraktisch kann es auch nicht wirklich schön sein.“ Soll wahrscheinlich bedeuten, dass wenn ein Stück Damen- oder Herrenmode seinem Träger oder seiner Trägerin eine praktische Komponente zu bieten hat, dann ist ihm ein gewisses Maß an Schönheit nicht mehr abzusprechen, auch wenn es noch so merkwürdig aussieht. Davon ausgegangen wirkt der neue Modetrend für dieses Jahr, das Holzfällerhemd, gar nicht mehr so fremd. Ein Kleidungsstück, welches ursprünglich, wie der Name schon vermuten lässt, als Arbeitskleidung für Waldarbeiter diente, soll nun endlich seinen Weg auch in die Nobelclubs und -bars der Stadt finden. Dieses Mal wird das gute alte Hemd im Karo-look allerdings von den Damen der Schöpfung getragen. Selbstverständlich muss dieser eher rustikal wirkende Stil noch durch andere modische Kleidungsstücke und Accessoires ergänzt werden, damit Frau darin auch wirklich zu einem echten Eye catcher werden kann. Als denkbare Kombinationsmöglichkeit zum Holzfällerhemd bieten sich die grade ebenfalls sehr angesagten Röhrenjeans an. Diese in der 7/8 Variante zusammen mit ein paar wunderschönen High-Heels und einem breiten oder schmalen Gürtel, geben dem Look gewissen peppigen Touch. Als weitere Accessoires bieten sich Ohrringe, Sonnenbrillen in Übergrößen und natürlich die trendigen XXL-Bags an. Wenn man sich das so vor seinem geistigen Auge vorstellt, sieht es schon ziemlich strange aus. Auf der anderen Seite fällt man aber mit Sicherheit auf. Und wenn man Herrn Armani Glauben schenken möchte, dann ist es auf jeden Fall chic, denn so ein Holzfällerhemd sieht nicht nur aus, sondern ist auch noch angenehm warm im Herbst.
Das kennt man ja, da geht eine harte Arbeitswoche zu ende, man kommt nach Hause und da steht er, der Partner welcher einem mit einem Cityurlaub übers Wochenende überrascht. Prima! Sagt man ihr /ihm und denkt bei sich, so ein Misst schon wieder Koffer packen. Aber Moment mal, Koffer? Wieso eigentlich Koffer? Es gibt doch jetzt den tollen neuen Weekender. Nein, hier geht es nicht um ausgelassene Northern Soul-Partys die die ganze Nacht über dauern und das über das ganze Wochenende lang gehen, sondern es geht um eine Tasche. Die Weekender sehen eigentlich aus wie eine viel zu groß geratene Handtasche für Frauen, sind aber für genau so einen Kurzausflug übers Wochenende konzipiert worden. Angeboten werden Weekender mittlerweile schon fast auf jedem Modeportal und im Handel.
Nicht nur namenhafte Designerlabels, wie Luis Vuitton und Gucci haben den Weekender für sich entdeckt, sondern auch klassische Hersteller von Koffern und Reiseutensilien, wie Samsonite oder Loewe stellen sie inzwischen her. Denn sie sind nicht nur schick und liegen zurzeit voll im Trend, sondern sind über dies hinaus auch noch überaus praktisch. Der Vorteil liegt darin, dass ein Weekender gegenüber einer normalen Handtasche, eine spezielle Inneneinteilung hat, welche eine hohe Funktionalität gewehrleistet. Überall dort wo sich der sperrige Koffer nicht lohn und der Rucksack nicht angemessen aussieht kommt der Weekender ins Spiel.
Es gibt sie in vielen verschiedenen Varianten und Ausführungen. Bei den Materialien herrscht hochwertiges Kalb- oder Nappaleder vor, zum Teil sogar mit Krokooptik. Grau ist dabei die Trendfarbe der Saison, aber auch Schwarz und diverse Brauntöne sind zu finden.
Genau wie die typische Karriere eines Unternehmens, beginnt auch die eines erfolgreichen Geschäftsmannes mit einer Anfangsinvestition, welche sich dann im Laufe der Zeit amortisiert. Gemeint ist die Garderobe. Denn wie überall bekommt man auch im Geschäftsleben leider keine zweite Gelegenheit dazu, einen ersten seriös und kompetent wirkenden Eindruck zu machen.
Kleider machen nun mal Leute , das ist auch im Big Business der Fall. Welche Stücke exklusiver Herrenbekleidung ein Geschäftsmann auf jeden Fall im Schrank haben sollte, werden hier einmal kurz dargestellt. Als erstes ist da ein Mal der Anzug. Da die normale Woche des vielbeschäftigten Geschäftsmannes nicht 5 sondern oft 6 Tage hat, sind ihm auch eben so viele Anzüge zu empfehlen. Marken wie Bäumler, Masterhand oder Strellson bieten da einiges an Auswahl. Die Farben sollten abwechslungsreich sein aber neutral. Klassiker in Anthrazit, Dunkelblau, Dunkelgrau oder Dunkelbraun, uni und mit Nadelstreifen. Einer dieser sollte dreiteilig, mit Weste sein. Dann ist man für jeden Fall gerüstet. Als Nächstes die Hemden, hier können es auch schon mal ein Paar mehr sein, 10 Stück ist aber Minimum.
Farblich empfehlen sich Pastelltöne oder klassisch weiße Hemden, die können auch gemustert sein mit Streifen oder Gitterkaros. Ein großes Angebot findet man bei Bäumler, Jaques Britt oder Seidensticker. Kommen wir jetzt zu den Füßen. Unter die Schuhe kommen natürlich Socken der Marke Falke, 10 Paar sollten ausreichen. Dann die Schuhe. Wer nicht unnötig schwitzen will, kauft sich hochwertige, glatte Lederschuhe von Allen Edmonds oder von Lloyd in den Farben schwarz und braun. Dann wäre da noch der Mantel, am besten einen für den Sommer und ein Wollmantel für die kalten Tage. Zum Schluss die Accessoires. Benötigt werden ein oder zwei schlicht Ledergürtel in braun oder schwarz und mehrere Paar elegante Manschettenknöpfe. Und dann hat man sie zusammen, die Grundausstattung für den ganz großen Erfolg.