Ich gebe zu, ich hab keine Ahnung, wie man vernünftig Krawatten bindet. Sicher es gibt dabei verschiedenste einfache Techniken, die leicht zu lernen sind. Aber mir graust es schon, wenn ich nur an die Dinger denke. Ich hab dann das Gefühl, dass mir eine schicke und elegante Schlinge um den Hals gelegt wird, die nicht nur “business-mäßig” aussieht, sondern mir auch die Luftzufuhr abschneidet. Und da nützt es gar nichts, mir beibringen zu wollen, wie dieser Doppelrundflanschknoten und der Hasenohrentrick funktionieren.
Man sagt ja, dass der einfache Krawattenknoten folgendermaßen funktioniert:
1. Man nimmt das dicke Ende und wickelt es 2 mal um das dünne
2. Dann steckt man das dicke Ende von oben durch die untere Schlaufe
3. Man zurrt das ganze Gebilde soweit fest, dass es mit dem dazugehörigen Kragen harmoniert
Aber wie zum Henker soll ich das in die Realität umsetzen? Da besorg ich mir lieber einen mit Clip…
Eine ganz neue Idee, Singles an den Mann oder an die Frau zu bringen, stammt aus der Schweiz.
Der bekannteste Hersteller von Unterwäsche aus der Schweiz hat sich eine ganz andere Art der Werbung einfallen lassen, um seine Unterwäsche zu präsentieren.
Bereits im letzten Jahr führten keine speziellen Models die Mode für darunter vor, sondern gewöhnliche Menschen von der Straße stiegen auf den Laufsteg und waren in den Werbekatalogen abgebildet. Zuletzt waren es Skileher und –lehrerinnen.
Für dieses Jahr ging die Werbeabteilung noch einen Schritt weiter. Wieder wurden keine Models gebucht für eine aufwändige Werbekampagne.
Das Schweizer Unternehmen eröffnete ein Singlebörse im Internet. Nach dem kostenlosen Anmelden bekommt der Single Unterwäsche zugeschickt, die er anzieht und sich darin fotografieren lässt.
Mit diesem Foto in Unterwäsche ist er nun in der Singlebörse anklickbar. Klickt man sein Bild, so bekommt man die üblichen Informationen über Alter, Beruf, Interessen, Hobbies, Vorlieben, Familienstand und natürlich einen guten Blick auf das Geschlecht beim Herren und bei den Damen auf die Oberweite.
Keiner hätte gewagt, für dieses ungewöhnliche Projekt eine Prognose abzugeben. Aber der Erfolg ist für beide Seiten da. Der Hersteller verzeichnet einen höheren Umsatz seiner Unterwäsche und es gibt reichlich Singles, die diese ungewöhnliche Art sich zu präsentieren nutzen.
Bereits 700 Schweizer und Schweizerinnen im Alter von 18 bis 40 Jahre haben sich dort registriert und stellen sich so öffentlich fast nackt zur Schau. Die Intimität ist deutlich erkennbar, aber da das Konzept auf freiwilliger Basis läuft, konnte jeder Teilnehmer im Vorfeld selbst entscheiden, ob er sich mit dieser leicht aufreizenden Methode ,einen Partner zu suchen, identifizieren kann.
Unter der Bezeichnung „Bio-Fresh“ versuchen Hersteller von Damenunterwäsche den Käufern das Gefühl zu vermitteln, sie würden besonders hygienische Wäschestücke erwerben. Fasern mit verschiedenen chemischen Zusätzen versprechen, dass auch nach mehrmaligem Waschen der Kleidungsstücke die antibakterielle Wirkung nicht nachlässt. Der bakteriostatische Wirkstoff wird speziell bei der Damenunterwäsche in der Faser eingelagert und erst dann verarbeitet. Ein direkter Hautkontakt beim Tragen erfolgt somit nicht, denn oftmals ist es so, dass chemische Zusätze Allergien auslösen können. Das soll bei der inneren Verarbeitung ausgeschlossen werden. Chemiker weisen dennoch darauf hin, dass antibakterielle Fasern nicht die Bakterien abtöten, sondern das Wachstum wird verhindert. Die Anzahl der Bakterien wird also erhalten.
Neben Damenunterwäsche findet man diesen chemischen Zusatz im ganzen Bereich der Unterwäsche, sowie in Socken, Strümpfen, Schuheinlagen, Bettwäsche, Spannbettlaken, Taschentüchern und Handschuhen.
Neben der antibakteriellen Wirkung verspricht der Hersteller zudem noch einen Zusatzstoff, der die Schweißbildung verhindern soll. Das Ergebnis ist ein länger frisch riechendes Textil und wird gern in dem Bereich der Sportunterwäsche, Skiwäsche, Schlafsäcken, Mützen, Innenfutter wärmender Jacken und Strümpfen verarbeitet.
Jedoch konnten die Firmen mit dieser Neuheit noch keinen großen Erfolg erzielen. Die wenigsten Käufer glauben daran, dass die Wirkung der Schweißhemmung und Bakterienwachstumshemmung auch noch nach dem Waschen da ist.
Gerade in dem Bereich der Damenunterwäsche beäugen Käuferinnen kritisch die lange Liste der chemischen Zusätze, die sich in dem schönen Wäschestück befinden. Dem Wort Chemie haftet ein negativer Ruf an, so dass Frauen keinen Drang verspüren, dieses Produkt auf der direkten Haut zu fühlen.
Nun liegt es an dem Hersteller, zu beweisen, dass die chemischen Zusätze einen positiven Aspekt in der Bekleidungsindustrie bieten.
Es ist in der Tat so, dass dem Thema Mode in der Öffentlichkeit in dem letzten Jahrzehnten immer mehr Bedeutung beigemessen wird. Schon lange ist dieser Industriezweig kein Randereignis mehr. Vorallem in den Medien erfreut sich die Mode und alles, was damit zu tun hat, großer Aufmerksamkeit. In Zeiten von Germany’s Next Topmodel und anderen medialen Phänomenen wird es immer wichtiger bei dem Thema Mode auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Eine Hilfe dabei bietet dieser Blog, der durch regelmäßige Aktualisierungen dem Interessierten stets die neuesten Trends der Mode präsentiert.